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Motive - Szenerien - Impulse - Träume

Fast all meine Bilder, die ich bislang gemalt habe, sind Teil meiner Träume.
Und dennoch hörte ich schon so manchen Betrachter beim Blick auf eines meiner Landschaftsbilder sagen "das sieht aus wie die Gegend, in der ich als Kind oft mit meinen Eltern spazieren gegangen bin".
Es ist immer wieder schön, wenn sich Jemand beim betrachten einer Landschaft an eine Gegend erinnern kann, mit welcher er schöne Erinnerungen verbindet.
Jedoch selbst war ich nie an einem dieser gemalten Orte.
Oder vielleicht doch?
Einzig und allein in meinen Träumen hab ich diese Orte gesehen und besucht.
Auch mit dem Bild "Romance" hat es so seine Bewandtnis.
Ich bin an diesem Abend mit Kopfschmerzen früh ins Bett gegangen und dachte, Ruhe und Schlaf würden mir gut tun. Wie lange ich jedoch schon geschlafen hatte, als mich eine Stimme rief und mich aufforderte ihr zu folgen, weiss ich nicht.
Frei und los gelöst vom Körper schwebte ich durch verschiedene Gänge bis ich vor einer der vielen Türen stoppte.
Langsam öffnete sich mir eine bislang noch verschlossene Tür und warmer Lichtschein drängte aus dem Zimmer.
Das Zimmer war in dunklem Samtrot getüncht und das Flackern der vielen, am Boden aufgestellten Kerzen gab dem roten Zimmer eine besondere Note. Die Verandatür stand offen und eine sanfte Brise schien den weißen Vorhang ins Zimmer zu tragen. Mein Blick schweifte zur rechten Seite und ich sah ein Bücherregal auf welchem ebenfalls Kerzen abgestellt waren. Große und schwere Bücher in verschiedenfarbigen Einbänden fanden darin ihren Platz.
Endlich wandte ich meinen Blick an die Stirnwand und vor mir stand ein wunderschönes, großes Bett.
Ein so wunderschönes Bett, vor allen Dingen so ein kunstvoll gefertigtes Kopfteil hatte ich in meinem Leben noch nie zuvor gesehen. Es war golden und mit viel Liebe bis ins Detail gearbeitet, mit einer weißen, bis zum Boden reichend Decke bespannt und die weißen, sicher mit weichen Daunen gefüllten Kissen lockten mich, darin zu versinken.
Sowohl auf dem wunderschönen Bett als auch auf dem Boden waren über und über duftende Rosenblätter verstreut und der süße Duft benebelte meine Sinne.
In aller Ruhe ließ mich die Stimme den Eindruck des Zimmers in mich aufnehmen.
Als ich jedes Detail genügend betrachtet hatte, riet mir die Stimme "und nun malst du dieses Zimmer".
Mitten in der Nacht wachte ich auf und ich konnte mich an jedes noch so kleine Detail erinnern, so als hätte es dieses Zimmer wirklich gegeben und ich machte mich an die Arbeit...


 

 

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